Die Statements

Einschätzungen von Bernd Neumann, Hans-Werner Kilz und anderen zur Zukunft des Journalismus

Annette Hillebrand
Direktorin der Akademie für Publizistik

„Wenn in Medienhäusern gespart wird, dann meist zuerst am Weiterbildungsetat. Das warimmer schon falsch, jetzt ist es geradezu fahrlässig. Journalisten müssen so viele neue Anforderungen bewältigen, das schaffen sie nicht mal eben so. Sie brauchen Unterstützung, sie brauchen Weiterbildung – und Austausch. Auch den bekommen sie in einem Seminar. Nur mit Qualität wird Journalismus eine Zukunft haben.“

 

Hans Werner Kilz
Vorstandsmitglied der Akademie für Publizistik und Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung

„Ein freier, funktionierender Rechtsstaat braucht einen qualitativ hochwertigen Journalismus – zur Information, zur Meinungsbildung und, im Zweifelsfalle, auch zur Kontrolle der Mächtigen. Qualitätszeitungen leben von Individuen, von selbstbewussten Journalisten, die beim Recherchieren und Schreiben sich frei fühlen von wirtschaftlichen Zwängen. Zeitungen generell leben davon, dass Intellektualität gesellschaftlich über Einfluss verfügt. Nur mit Gedankenreichtum und mit innerer Freiheit wird es auch in Zukunft einen aufklärerischen, unabhängigen Journalismus geben, für den es lohnt, Geld auszugeben – ob als Verleger oder als Leser. Wenn diese Voraussetzungen stimmen, ist es auch egal, ob der Nutzer sie auf Papier oder im Netz zu lesen bekommt.“

 

Prof. Dr. Jürgen Althans
Präsident des Kuratoriums der Akademie für Publizistik, Unternehmensberater und Business Coach

„Schon immer mussten Journalisten sauber recherchieren und spannend schreiben können. Doch heute gehört mehr zum Handwerk: Teaser schreiben und Filme fürs Netz drehen, dazu noch crossmedial denken. Wer in der modernen Medienwelt mit Qualität bestehen will, der muss in die journalistischen Fertigkeiten investieren. Die Akademie für Publizistik ist ein idealer Lernort: Sie begleitet mit einer Vielzahl von Online-Seminaren die Medien auf dem Weg ins digitale Zeitalter."

 

Bernd Neumann
Staatsminister für Kultur und Medien

„Eine fundierte Aus- und Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses ist für die Qualität der Medienangebote von großer Bedeutung. Medienunternehmen und Gesellschaft brauchen Journalistinnen und Journalisten, die sich des hohen Ranges ihrer Aufgabe bewusst sind.“

 

Dr. Eva-Maria Schnurr
Mitbegründerin des Hamburger Journalistenverbundes „Plan 17“, freie Journalistin und Dozentin an der Akademie für Publizistik

„Professioneller Journalismus hat ein Legitimationsproblem: Viele Menschen fragen sich, was journalistische von anderen Informationen noch unterscheidet. Um Journalismus zukunftsfähig zu machen, müssen Verlage und Journalisten in Qualität investieren: Sie müssen durch gute Recherchen, spannende Themen und die Unabhängigkeit ihrer Informationen überzeugen - und bereit sein, den medialen Wandel mitzugestalten.“

 

Kai Lachmann
Volontär bei der Ostsee-Zeitung in Rostock und Teilnehmer des ersten crossmedialen Volontärskurses an der Akademie für Publizistik

„Auch als Volontär kann man den medialen Wandel mitgestalten: Wer zum Beispiel den Internetauftritt einer regionalen Tageszeitung mit neuen Formaten bereichert, wird zum Motor von Innovationen. Wie das geht, habe ich an der Akademie gelernt.“

Download als PDF

Kontakt

Akademie für Publizistik Hamburg
Warburgstraße 8 - 10
20354 Hamburg
Tel: +49 40 41 47 96 - 0
Fax: +49 40 41 47 96 - 90
E-Mail schreiben
Lageplan / Kontakt

Diese Seite teilen...