Brauchen Journalisten eine Haltung?
Die Akademie für Publizistik in Hamburg kürt am 24. Februar die Gewinner ihrer aktuellen „Preisfrage“
Hamburg, 25. Januar 2011. Katrin Weber-Klüver, freie Journalistin aus Berlin, ist mit dem ersten Preis des Wettbewerbs „Preisfrage“ der Akademie für Publizistik ausgezeichnet worden. In ihrem Beitrag zum Thema „Brauchen Journalisten eine Haltung?“ stellt sie eine kluge Gegenfrage: „Welche Haltung haben Journalisten?“ „Die Medienwelt wird immer schneller, auch oberflächlicher. Da ist die Frage nach der Haltung wichtiger denn je“, sagt Annette Hillebrand, Leiterin der Akademie für Publizistik. Den zweiten Preis erhält der freie Journalist Axel Reimann aus Hamburg. Der dritte Preis geht an Merle Schmalenbach, Redakteurin der Nachrichtenagentur dapd.
Am 24. Februar ehrt die Akademie für Publizistik die Gewinner mit einer öffentlichen Preisverleihung. Die Laudatio hält Professor Bernhard Pörksen, geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und Autor von Büchern zu den Themen Medienskandale und Medienethik.
Führende Journalisten entscheiden über die Preisträger
Insgesamt haben 35 Journalisten und Journalistinnen die fünfte „Preisfrage“ der Akademie für Publizistik beantwortet. Seit dem Start 2006 will die Akademie mit dem Wettbewerb zum Nachdenken über den Journalismus anregen. In der Jury entscheiden über die Beiträge Dagmar Reim, Intendantin des RBB, der Medienjournalist Stefan Niggemeier, Michael Rutz, Chefredakteur des Rheinischen Merkur, Res Strehle, stellvertretender Chefredakteur des Tages-Anzeigers Zürich, Annette Hillebrand und Cord Aschenbrenner, freier Journalist und Initiator der „Preisfrage“.
Die Preise sind mit 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro dotiert. Die „Preisfrage“ ist ein Kooperationsprojekt der Akademie für Publizistik und der ZEIT-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius.

