Web-Code: 17568Recherchen rechtssicher machen

Dozent
Marcus Lindemann

Datum
10.10.2017

Teilnehmer
12

Ort
Akademie für Publizistik

Gebühr
€ 260,00

Seminarleitung

Voigtländer, Kai
Tel.: 040 / 41 47 96 - 34
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Zusatzinformationen

Wenn Journalisten über Missstände berichten, wenn sie die Ergebnisse heikler Recherchen veröffentlichen oder eine Behörde oder Firma öffentlich kritisieren, dann machen sie Verdachtsberichterstattung. Und dabei müssen sie sich an juristische Spielregeln halten. Die wichtigste dieser Regeln: Beschuldigte müssen vor der Berichterstattung die Gelegenheit bekommen, Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen. Journalisten müssen konfrontieren, so der Fachbegriff. Dabei passieren schnell mal Fehler - und im schlimmsten Fall können Gerichte sogar die entsprechende Berichterstattung verbieten.

Richtig zu konfrontieren ist daher nicht nur ethisch geboten, sondern auch ein wichtiges journalistisches Handwerkszeug. Das Seminar gibt einen Überblick über die Fallstricke, wirbt für einen fairen Umgang mit der Gegenseite und erklärt die wichtigsten Rechtsvorschriften für recherchierende Journalisten (Persönlichkeits- und Äußerungsrecht, verdeckte Recherche).

Seminarinhalte

  • Juristische Grundlagen der Verdachtsberichterstattung
  • Fallstricke beim Konfrontieren - und wie man sie vermeidet
  • Zeitpunkt und Umfang der Konfrontation
  • Keine Panik: Vom richtigen Umgang mit Anwaltspost
  • Tipps und Tricks für Texte und Bilder: Wie umgeht man juristische Grauzonen?

Lernziele

    Die Teilnehmer kennen nach dem Seminar...

  • die wichtigsten Rechtsvorschriften für recherchierende Journalisten

    Die Teilnehmer können nach dem Seminar...

  • Verdachtsrecherchen rechtssicher zu Ende bringen
  • Umfang und Form der gebotenen Konfrontation einschätzen
  • Konfrontationsanschreiben rechtssicher formulieren

Zielgruppe

Das Seminar eignet sich für Journalisten und Reporter, die ihre investigativen Recherchen rechtssicher abschließen wollen.

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