Feminismus und Journalismus

Online

Wer wird in Medien sichtbar und wer bleibt unsichtbar? Welche Bilder von Frauen und Machtverhältnissen prägen die Berichterstattung und was richten sie an, oft ohne Absicht? Wie lassen sich feministische Perspektiven in Texte und Filme einbringen, ohne zu moralisieren und journalistische Standards zu unterlaufen?

Dieses Seminar verbindet Theorie und Praxis feministischer Medienkritik. Dabei analysieren wir Themenfindung und Recherche, Sprache und Bildauswahl sowie Framing und redaktionelle Routinen. So decken wir Mechanismen auf, die ein überholtes Frauenbild transportieren und zementieren. Und erarbeiten Wege, wie es besser geht.

Seminarinhalte

  • Mediale Rollenbilder & Framing
  • Sichtbarkeit im Medienbetrieb
  • Subtile Formen des Gender-Bias erkennen
  • Recherche zu Gender- und Gleichstellungsthemen
  • Quellenvielfalt und Expertise jenseits des Mainstreams
  • Visuelle Stereotype entlarven und Botschaften herausfiltern, die Bilder verstärken
  • Feministische Perspektiven als Qualitätskriterium redaktioneller Arbeit und Themenfindung

Lernziele

Die Teilnehmenden wissen nach dem Seminar:

  • warum feministische Perspektiven journalistische Qualität erhöhen
  • wie Gender-Bias in journalistischen Produkten entsteht und vermieden werden kann
  • wie sensibler Sprachgebrauch klappt
  • Wie man leicht auf Stereotype verzichten kann
  • wie feministische Themen recherchiert, erzählt und eingeordnet werden

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an alle, die Themen setzen, Inhalte produzieren oder Öffentlichkeit mitgestalten und dabei ihre Arbeit in Bezug auf Feminismus reflektierter und präziser gestalten wollen.

Überblick

Datum 16.09.2026
Plätze 10
Ort Online
Status Verfügbar
Preis 400 €
Nummer 26532
Seminarzeiten

9.30 – 17.30 Uhr

Dozent:in

Seminarleitung

Irmhild Speck

Irmhild Speck

040-414796-31

Mail schreiben

Weitere Termine

Feminismus und Journalismus

Keine weiteren Termine verfügbar.