Wer wird in Medien sichtbar und wer bleibt unsichtbar? Welche Bilder von Frauen und Machtverhältnissen prägen die Berichterstattung und was richten sie an, oft ohne Absicht? Wie lassen sich feministische Perspektiven in Texte und Filme einbringen, ohne zu moralisieren und journalistische Standards zu unterlaufen?
Dieses Seminar verbindet Theorie und Praxis feministischer Medienkritik. Dabei analysieren wir Themenfindung und Recherche, Sprache und Bildauswahl sowie Framing und redaktionelle Routinen. So decken wir Mechanismen auf, die ein überholtes Frauenbild transportieren und zementieren. Und erarbeiten Wege, wie es besser geht.


